Projekte

In der Philosophie des Vereins verankert ist die Aufgabe, ortswichtige Projekte zu entwickeln und zu unterstützen.

Nachfolgend ein Über- und Einblick in die Projektarbeit des Vereins Eigerness.

Seit 2017 bis 2025ff

Agrifood & Tourismus

2017 erfolgte die Anfrage der Berner Fachhochschule HAFL, eine Projektwoche zum Thema lokales Food in Grindelwald durchzuführen. Grindelwald wurde über die Marke Eigerness als Projektort ausgewählt. Aus der Projektwoche entstand das Langzeitprojekt Agrifood & Tourismus in Grindelwald.

2018/2019 förderten SECO und BLW gemeinsam in der Analysephase das Projekt. Hier wurden Fakten und Wissen rund um das Gästesegment der «Foodies» in Grindelwald ermittelt.

Im Anschluss an die Analysen wurde mit verschiedenen Interessengruppen zu möglichen Massnahmen diskutiert und konkrete Teilprojekte vorgeschlagen.

Ab 2019 / 2020 wurde „Agrifood & Tourismus Grindelwald“ in der Vorabklärungsphase von BLW und LANAT gefördert und zu einem Projekt zur Regionalen Entwicklung (PRE) erklärt.

Sieben Teilprojekte sind in das Gesamtprojekt Agrifood & Tourismus eingebunden und die Umsetzung der Projekte ist in den nächsten Jahren bis voraussichtlich 2025ff geplant.

Im Juli 2021 konstituierte sich als neue Trägerschaft für das Projekt der Verein Agrifood & Tourismus. Der Verein Eigerness ist im Vorstand des neuen Vereins vertretend und in allen Teilprojekten unterstützend aktiv.

Der neue Verein löst den Verein Eigerness in der Trägerschaft für das Projekt ab, da eine Mehrheit von Direktzahlern in der Trägerschaft durch die Förderung von BLW und LANAT erforderlich wurde.

Sommer 2021

100 Jahre Erstbegehung Mitellegigrat

Das Jubiläum eines aussergewöhnlichen Grates

Die Erstbegehung des Mittellegigrates hat im Jahr 2021 ihr 100jähriges Jubiläum gefeiert. 47 Jahre wurde die Begehung dieses besonderen Grates vergeblich angegangen, bis einer erfolgreichen Seilschaft bestehend aus 3 Grindelwalder Bergführern und einem japanischen Gast 1921 dieses Unterfangen gelang. Das Jubiläum wurde im Frühjahr 2021 unter dem Lead des Bergführervereins Grindelwald gemeinsam mit dem Tourismus (PM Eigerness (Nachhaltigkeit) / Social Media) geplant und im Sommer 2021 mit verschiedenen Aktionen zelebriert. Das Jubiläumsfest am 09. September auf Alpiglen bildet eine besondere Attraktion im Rahmen des Kultursommers 2021 in Grindelwald.

«Wir wollten gewinnen»

Erster Aufstieg über den Mitellegigrat 1921

Bereits 1919 kam der 25jährige Yuko Maki nach Grindelwald, lernte dort den Bergführer Samuel Brawand kennen und machte mit ihm verschiedene Bergtouren in der Jungfrauregion. Im Herbst 1921 beschloss eine 4er Seilschaft bestehend aus den Bergführern Fritz Steuri, Fritz Amatter, Samuel Brawand und Yuko Maki die Besteigung des Eiger über den Mittellegigrat zu wagen und somit einen Bann zu brechen. Denn der Grat war zwar im Abstieg längst begangen worden, aber zahlreiche Aufstiegsversuche auch bedeutender Alpinisten waren bis zu diesem Zeitpunkt fehlgeschlagen.

Die vier Bergsteiger starteten den Aufstieg am 9. September und ihr Unternehmen gelang! Sie standen am 10. September 1921 abends auf dem Gipfel. Der Abstieg bis zum Eigergletscher nahm über sechs Stunden in Anspruch, da die Seilschaft nur eine Laterne hatte und nicht immer den einfachsten Weg fand. Am 11. September dann hielten die erfolgreichen Vier einen triumphalen Einzug in Grindelwald.

Aktionen im Sommer 2021

Lichter am Mitellegigrat

Die Lichter am Mittellegigrat beleuchteten historisch wichtige Punkte auf der Route der Erstbegehung. Von Juli bis Oktober erstrahlten sie von Einbruch der Dunkelheit bis nach Mitternacht.

Sonderausstellung im Grindelwald Museum

Vielfältige Fotos und Exponate zeigten die abenteuerliche und erfolgreiche Geschichte der Erstbegeher von 1921 rund um die Bergführer Samuel Brawand, Fritz Amatter und Fritz Steuri und ihren Gast Yuko Maki.

Exklusiver Jubiläumsanlass am 11. September

Im Kreis der Bergführerschaft Grindelwald wurde das Jubiläum in einem feierlichen Festakt mit Festreden und einer exklusiv für diesen Anlass inszenierten Theaterproduktion zelebriert.

Roundshot Webcam auf der Mitellegihütte

Das Wunder der Berge für alle  Welt! Einmal auf dem imposanten Mittellegigrat stehen und den atemberaubenden Ausblick geniessen… Was bisher nur für einen kleinen, versierten Teil der Menschheit möglich war, wird dank eines dreiköpfigen Expertenteams aus dem Berner Oberland und modernster Kameratechnik für jedermann zugänglich. Wunderschöne und beeindruckende Bilder können von nun an in höchster Qualität von aller Welt „live“ erlebt werden.

Theateraufführung zum Jubiläum

1. Mitellegihütte

Drei Jahre nach dem Erstaufstieg wurde auf 3355 m auf dem Grat eine Hütte mit 16 Schlafplätzen gebaut. Der japanische Erstbesteiger Yuko Maki ermöglichte den Bau mit einer Spende von 10‘000 Franken. 2001 wurde diese erste Mittellegihütte durch eine neue Hütte mit 32 Schlafplätzen ersetzt. 2019 wurde die Hütte noch einmal den erhöhten Ansprüchen angepasst.

2. Biwakplatz der Erstbegeher

Am 9. Septembers 1921 erreichten die Bergführer Fritz Amatter, Fritz Steuri und Samuel Brawand mit dem japanischen Bergsteiger Yuko Maki von der Station Eigergletscher aus bei Sonnenuntergang den Grat etwas westlich der Stelle, wo später die Hütte erstellt wurde. Sie stiegen noch bis auf ca. 3500 m Höhe, wo sie in einem Loch auf der Südseite des Grates ihr Nachtlager einrichteten. Von hier aus starteten sie um 7 Uhr morgens zu ihrem Abenteuer.

3. beim Grosser Gendarm

Im Juli 1885 erreichte der Walliser Bergführer Alexander Burgener mit seiner Partie den Grossen Gendarm. Beim Anblick des Grossen Aufschwungs fasste er den Entschluss, die Scharte zwischen Gendarm und grossem Aufschwung im Abstieg vom Gipfel her zu erreichen. Diese erste Begehung des Mittellegigrates im Abstieg gelang ihnen wenige Tage später.

4. im Hick

An dieser Stelle beginnt der Grosse Aufschwung, welcher bis anhin im Aufstieg nicht überwunden werden konnte. Hier liessen die drei Bergführer auch ihren Gast Yuko Maki zurück, um die schwierigen Stellen für den Aufstieg vorzubereiten. Nachdem dies gelungen war, holte Samuel Brawand Yuko Maki und führte ihn über die gesicherten Stellen hinauf.

5. Ende des grossen Aufschwungs

Es war bereits 17 Uhr als die vier Bergsteiger das Ende des Grossen Aufschwunges erreichten. Alleine für den fast 200 Meter hohen Aufschwung benötigten sie sieben Stunden. Hier stiessen sie auch auf den Pickel von Alexander Burgener, an welchem dieser vor 36 Jahren abgeseilt hatte.

6. Gipfel

Um 19.15 Uhr erreichten die drei Bergführer mit ihrem Gast den Gipfel. Von hier brauchten sie – nur noch mit einer Laterne ausgerüstet – sechs Stunden für den Abstieg über die Westflanke. Um 2.30 Uhr trafen sie bei der Station Eigergletscher, wo der Wirt ihnen noch ein Nachtessen kochte.

Entstehung des Bergführerberufes vor 200 Jahren

1856 setzte der Bernische Regierungsrat das erste Bergführerreglement in Kraft und machte dadurch vor 165 Jahren die Tätigkeit des Bergführers zu einem offiziellen Beruf. Bereits vorher entwickelte sich in Grindelwald der Bergführerberuf aus den damaligen Fremdenführern und den Gletscherhirten, welche nahe am Unteren Grindelwaldgletscher Vieh sömmerten. 1898 wurde auf Initiative von Pfarrer Gottfried Strasser der Bergführerverein Grindelwald mit dem Zweck gegründet, das „Führergewerbe auf dem Platze Grindelwald zu fördern und den Führerstand in Grindelwald und dem Berner Oberland mit vereinten Kräften zu wahren“. Seither hat sich der das Bergführerwesen in Grindelwald verändert und weiter entwickelt, noch immer gilt jedoch der Wahlspruch aus der Gründerzeit:

«Grindelwalder Führerschaft: Treue, Vorsicht, Mut und Kraft»

Sommer 2021

Kultursommer Grindelwald

Die Zeit vom Herbst 2020 bis zum Sommer 2021 war für viele Künstler und Kultur»Liebehaber» eine Zeit mit vielen Einschränkungen und wenig Angeboten.

So wurde bereits im Winter 2021 im Vorstand des Vereins Eigerness die Idee zum «Kultursommer in Grindelwald» geboren. Im Zentrum standen bei dieser Idee die Künstler, die eine kleine Bühne an verschiedenen Standorten während des ganzen Sommers in Grindelwald erhalten sollten.

Partner vorwiegend aus der Hotellerie und Gastronomie nahmen die Idee mit Begeisterung auf, sich mit einem individuellen und für sie passenden Angebot an diesem Kultursommer zu beteiligen und die Türen für eine begrenzte Teilnehmerzahl kulturbegeisterter Gäste zu öffnen.

«Herrlich unkompliziert für die Teilnehmer»

Alle Angebote wurden dargestellt auf einer eigenen Homepage zum Kultursommer und mit bunten Flags verteilt in Grindelwald wurden die Gäste auf den Kultursommer in Grindelwald aufmerksam gemacht.

Die Angebote gingen von Street Art über Jonglage, Musikalischen Darbietungen «unplugged» bis zur Comedy Show und banden auch verschiedene traditionelle Darbietungen mit ein.

Es gab ein rundherum buntes und abwechslungsreiches Angebot über den gesamten Sommer, es war einfach «auffindbar» und herrlich unkompliziert für die Teilnehmer. Der Kultursommer hat so als nachhaltiges Kulturprojekt in Grindelwald starten können und wird für die nächsten Jahre als fester Bestandteil des Sommerprogrammes etabliert.

Sommer 2020

«Wir bieten Mehr als Meer»

Strandfeeling in den Bergen

Die im Vorstand Eigerness im April / Mai 2020 entwickelte Idee zur Sommerkampagne bezog sich auf die Belebung der Sommersaison mit einer ganz besonderen Werbung. Die Grundidee: Im Sommer 2020 würde der CH-Gast lieber in die Berge als ans Meer fahren. Die trotzdem vorhandene Sehnsucht nach dem Meer sollte im Gletscherdorf «etwas anders» erfüllt werden.
Die Botschaft: Bei uns erleben Sie mehr als Meer!
«MehrSicht» gab es zu erleben ab 1000 bis fast 4000 Metern über dem Alltag.
Dazu zählten acht speziell ausgewählte Sommertipps, neue Geschichten rund um die Protagonisten der «Alpinen Zutaten» und eine ganz besondere «Liegestuhl-Aktion».
120 Liegestühle mit dem Logo «Grindelwald», «Eigerness Original Grindelwald» und dem Schriftzug «MehrSicht» wurden an ausgewählten Standorten im Tal und auf dem Berg rund um Grindelwald positioniert.

Mit dem Wettbewerb zur Kampagne wurden die Gäste ermuntert, ihre schönste „MehrSicht“ auf den Sozialen Medien zu posten und so eine Übernachtung in Grindelwald zu gewinnen.

„MehrSicht“ Geschichten aus dem Liegestuhl

Die vorhandenen Geschichten der „Alpine Ingredients“ wurden weitergeführt, indem verschiedene Protagonisten zu den Erlebnissen und Veränderungen mit Blick auf das Frühjahr 2020 zu Wort kamen. Diese Interviews wurden per Video wöchentlich im Sommer 2020 veröffentlicht.

Sommer 2019

Theaterprojekt Alpenglühen

Aufführung Sommer 2019

Im Jahr 2015 startete der Vorstand Eigerness mit der Planung einer Theaterproduktion in Grindelwald. Nach zahlreichen Vorabklärungen und Diskussionen sowie der Suche nach einem Drehbuchautor und Regisseur wurde mit dem Vorstand Eigerness und weiteren Gründungsmitgliedern im November 2016 der Verein Jungfrautheater gegründet.

Im Jahr 2019 war es dann soweit: 14 Aufführungen fanden im Zeitraum vom 9. August bis 7. September 2019 statt. Hauptsponsoren der Produktion waren die Gemeinde Grindelwald und  Grindelwald Tourismus. Mehr als 100 Mitwirkende aus dem Tal traten in dem Theaterstück auf. Während der gesamten Spielzeit durften 6’000 Zuschauer begrüsst werden.

Die Produktion wurde ein grosser Erfolg!

Die Auslastung der Aufführungen lag bei 90%. Das Budget der Produktion betrug 600’000 CHF. Das Projekt schloss mit einem positiven Ergebnis ab und die Begeisterung für das Theater ist in Grindelwald nach wie vor ungebrochen.

Über das Tal, Für das Tal, Mit dem Tal!

Alpenglühen Kurzbeschreibung:

5 zeitgenössische Bilder schildern abwechslungsreich und musikalisch, wie aus dem Tal Grindelwald ein weltbekannter Touristenort wurde. Im Mittelpunkt der Aufführung steht der Ort Grindelwald. Mit der Grand Tour der Adligen in den Zeiten der Romantik startet der «Tourismus». Schilderungen vom verheissungsvollen Alpenglühen und blauem Gletschereis locken, die beschwerliche Reise ins Tal zu unternehmen. Die Zeitreise führt humorvoll und spannend zur heutigen Epoche, in der die Alpen tatsächlich immer mehr zu glühen beginnen und von Gletschereis bald keine Spur mehr ist.

Januar 2018

Eröffnung Eigerness Der Laden

Nach vielen Jahren der Überlegungen zur Eröffnung eines Geschäftes für lokale Produkte bot sich 2017 die Möglichkeit, ein Verkaufslokal im neuen Eiger+ Areal anzumieten. 2017 wurde die «Genossenschaft Eigerness-Laden» mit acht Genossenschaftern gegründet. Der Verein Eigerness als einer der Genossenschafter war Namens- und Philosophiegeber und prägend für das „Gesicht“ des Ladens: Die Innenarchitektur wurde durch die Schreinerei Harmonie Holz ausgeführt und die Entwicklung von Logo- und Webseitengestaltung erfolgte mit einer Agentur unter der Verantwortung von Eigerness.

2018 wurde „Eigerness Der Laden“ im Januar eröffnet. Hier erfolgt der Verkauf vorwiegend lokaler Produkte.

In den Jahren 2018 bis 2020 gab es regelmässige Promotionen mit den Menschen hinter einem Produkt. 2019 sorgte die grosse Promotion mit «Bergführer Produkten» und dem Verkauf von „Sponsoring-Schindeln“ zum Neubau der Mittellegi Hütte für grosse Aufmerksamkeit.

Eigerness Der Laden ist als „die Adresse“ für lokale Produkte bei Einheimischen und Gästen gleichermassen beliebt und geschätzt.

2020 im Herbst ist Eigerness Der Laden in den Besitz des grössten Genossenschafters, der Eigermilch AG, übergegangen. Die Zusammenarbeit mit dem Verein Eigerness ist über einen Beisitz im Vorstand sichergestellt. Die Eigerness Philosophie im Laden bleibt „Herz und Seele“ des für Grindelwald wichtigen Verkaufslokals und ist der Magnet für neue Partnerschaften und Lieferanten.

2016

Taufe

Eiger Bergführer Chäs

Der Verein Eigerness und die Eigermilch AG haben gemeinsam zur Lancierung des Grindelwalder Bergführer Chäs einen grossen Medienanlass und Volksfest geplant und durchgeführt.

Die offizielle Taufe fand in Begleitung der Medien mit einem Nachfahren der Erstbegeher und einem Fernsehkoch als Taufpaten im Stollenloch in der Eiger Nordwand statt. Im anschliessenden Volksfest auf dem Nordwandplatz mitten in Grindelwald gab es Marktstände, Podiumsdiskussionen und einen Käseroll-Wettbewerb mit mehr als 600 Zuschauern / Teilnehmern.

2015 / 2016

Alpine Ingredients Geschichten

Im Rahmen der Kooperation mit Best of the Alps wurden in 2 Jahre insgesamt 16 Geschichten «Alpine Ingredients» über Menschen aus Grindelwald und ihre aussergewöhnlichen Aufgaben und Lebenswege erstellt. Die Persönlichkeiten wurden im Vorfeld recherchiert über Eigerness, ebenso die Kontakte hergestellt und die Interviews mit der Agentur begleitet. Die Geschichten sind alle nachzulesen auf www.eigerness.ch und www.bestofthealps.com

2014

Buchveröffentlichung

«Grindelwalder Bergführer Aussichten»

Erneut haben wir im Jahr 2014 das Motto von Schweiz Tourismus als Aufhänger für unsere Ideen genommen. Im «Jahr der Aussichten» wollten wir eine ganz besondere und individuelle Sichtweise auf und mit den Grindelwalder Bergführern präsentieren. Aus diesem Anlass baten wir die Bergführer, neben kleinen Geschichten und Anekdoten uns auch ihre persönlich schönste Aussicht zu präsentieren. Diese in der Abbildung mit einem Portrait und persönlichen Steckbrief haben wir in dem Buch «Grindelwalder Bergführer Aussichten» zusammengefasst.

Die redaktionelle Arbeit im Buchprojekt dauerte rund ein halbes Jahr. Im Sommer 2014 fand auf dem Berghaus Bort eine grosse Vernissage im Kreis von geladenen Gästen und Bergführern statt. Die «Grindelwalder Bergführer Aussichten» sind nicht offiziell im Buchhandel, aber erhältlich bei verschiedenen Verkaufsstellen in Grindelwald (de/ eng).

2014

Netzwerk „Bregenzerwald“

Im Jahr 2014 stand die strategische Ausrichtung von Eigerness im Fokus.

Dafür haben wir den Austausch mit einer ähnlich gelagerten Institution gesucht. Der Zusammenschluss «Witus» (Abkürzung für Wirtschaft und Tourismus) im Bregenzerwald stand für einen ausgefüllten Diskussionstag bereit. Die Diskussion zum Netzwerk und den Gemeinsamkeiten war sehr inspirierend.

Daraus resultierend wurde 2014 die Struktur im Vorstand des Vereins Eigerness verändert und auf der Hauptversammlung eine offizielle Geschäftsführung des Vereins Eigerness bestätigt.

2013

Jahr der «Lebendigen Traditionen»

Von Eigerness lanciert wurden in verschiedenen Workshops 2013 Themenschwerpunkte im Jahr der lebendigen Traditionen mit vorwiegend Mitgliedern aus der Hotellerie entwickelt.

Das Ergebnis im Jahr der lebendigen Traditionen waren unter anderem die Entstehung einer neuen Grindelwald Sage «Gydi’s Geheimnis» mit Buchpremiere im Parkhotel Schoenegg und die Lancierung eines Publikums-Fotowettbewerbes in Kooperation mit der Jungfrauzeitung und einer eigenen Webseite. Hierzu gab es viel Aufmerksamkeit und Medienberichte. Die Seite Grindelwaldfoto.ch wurde Ende 2014 geschlossen und existiert nicht mehr. Von den Gewinnerbildern wurden Postkarten aufgelegt und diese zur freien Verfügung an die Hotellerie verteilt.

2012

Jahr der Hotellerie

Mit dem Workshop «Time for a match», moderiert von und mit dem Eishockeyprofi Beat Cattaruzza im Februar 2012 haben wir den Startschuss für das Jahr der Hotellerie gesetzt. Bedürfnisse und Ziele mit Eigerness für die Hotellerie standen in dem Jahr im Fokus. Im Herbst 2012 wurden Interviews mit allen Hotelpartnern zu ihrer Nutzung und Wertschätzung von Eigerness geführt.

Das Ergebnis dieser intensiven Recherche war die offizielle Implementierung von «Eigerness» als eigenem Produktmanagement bei Grindelwald Tourismus mit anfangs 20 Stellenprozent ab dem Jahr 2013.

2008 bis 2012

Business Z’Nacht

  • In den Jahren 2008 bis 2012 wurde die Zusammenarbeit von Produzenten und Gastronomie/ Hotellerie in den Vordergrund gestellt und einmal jährlich ein «Business Znacht», ein gemeinsamer Abend in lockerer Atmosphäre durchgeführt.
  • 2008: «Schlafen im Stroh», 2009 Landwirtschaft Monika und Heinz Mai, 2010 «Zimmerei Brawand», 2011 Eigermilch AG, 2012 Hotel Wetterhorn.
  • Diese Abende waren ein Netzwerkanlass für alle Mitglieder und dienten dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Aufheben von «Berührungsängsten».
  • Die Organisation der Abende erfolgte über den Vorstand, die Eigerness Mitglieder brachten «ihre» Produkte zur Degustation mit bzw. konnten neue Angebote hier vorgestellt werden.
  • Ziel der Anlässe: Förderung Absatz von Produkten und Stärkung der Zusammenarbeit

2007

Medienanlässe

Zum Start des Vereins Eigerness und zur Bekanntmachung der Marke und Idee wurden 2007 Medienanlässe zum Lancieren von «Eigerness» durchgeführt.

Diese Anlässe fanden im Januar bzw. Juli 2007 mit verschiedenen Medienvertretern statt.

Mäld Di bin ys!

(Grindelwald Diitsch fir «Melde Dich bei uns!»)

Unseren Newsletter abonnieren, Gönner oder Mitglied bei Eigerness werden oder einfach nur ein Feedback zu einem unserer Projekte abgeben. Wir freuen uns über jegliche Kontaktaufnahme!